Willkommen zu einem ersten Blick hinter die Kulissen – meiner ganz persönlichen Windelfrei-Reise.
Einer Reise voller Kreativität, Durchhaltevermögen, Mut und dem festen Glaube daran, dass der Alltag mit Baby leicht sein darf.

Hallo, ich bin Liljana Rabe,
Mama von drei wundervollen Kindern und die kreative Seele hinter RabenART.
Heute will ich euch erzählen, wie RabenART entstand – und warum es für mich weit mehr ist als ein Business.
Als Mutter weiß ich, wie wunderschön der Alltag mit Kindern sein kann. Und wie unfassbar anstrengend. Ständig schwanken wir zwischen unbändigem Glück und grenzenloser Erschöpfung. Wir geben alles – und (ver-)zweifeln oft daran, ob es wirklich genug ist.
Doch ich weiß auch: Glückliche Kinder wachsen in einer Umgebung auf, in der das Leben leicht sein darf – für sie und ja, auch für uns!
Und genau diese Kinder, werden die Welt mit Liebe, Achtsamkeit und einem tiefen Gefühl der Verbundenheit gestalten.
Mit RabenART geht es um so viel mehr als praktische Babykleidung. Es ist eine Einladung, sich den Alltag mit Baby zu erleichtern. Es geht um eine Lebenseinstellung. Darum, Eltern den Alltag leichter zu machen, Babys mit Respekt zu begleiten und uns allen mehr Raum für das Wesentliche zu schenken: liebevolle Verbundenheit, Geborgenheit und die Freude an den kleinen Dingen. Es geht darum, dass Kinder in einer Welt aufwachsen, die ihre Bedürfnisse ernst nimmt. Eine Welt, in der ihnen von Anfang an zugetraut wird, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Wenn wir heute die Kleinsten mit Vertrauen begleiten, legen wir den Grundstein für eine friedlichere Zukunft.
Und ganz ehrlich? Auch wir Eltern profitieren davon – jeden Tag aufs Neue! Denn ein entspannter Alltag tut nicht nur unseren Babys gut 😉
Diese Überzeugung begleitet mich schon lange – doch sie war nicht immer so klar.
Mein Weg dorthin begann mit einem kleinen Jungen, einer verweigerten Windel und einer Entscheidung, die alles veränderte.

Mein Weg in drei Akten
1.Akt: Vom Kampf zur Freiheit
Mein erster Sohn war 15 Monate alt, als er mir unmissverständlich zeigte, dass nicht ich für seine Ausscheidungen verantwortlich bin. Seine volle Windel hatte ich ihm schon vor einer ganzen Weile ausgezogen – wie so oft ließ ich ihn einfach nackig herumlaufen. Es war erstmal einfacher so. Doch irgendwann rang ich mich dann doch dazu durch, ihm eine frische Windel anzuziehen.
Tja… nur wollte er das nicht.
Stattdessen rannte er weg, versteckte sich in unserem Vorhang und sah mich an – wütend, entschlossen und glasklar in seiner Botschaft: Lass mich in Ruhe. Ich will das selbst entscheiden!
Ich war erschöpft. Seit Monaten war Wickeln nur noch ein einziger Kraftakt, ein zäher Machtkampf, der uns beide frustrierte. Und nun stand er da – dieses kleine Menschlein, mutig unbeirrbar – und verweigerte die neue Windel. Ich spürte meinen eigenen Widerstand, meine Hilflosigkeit. Aber auch Bewunderung.
Sollte ich weiter gegen ihn ankämpfen, nur weil ich es nicht anders kannte?
Nein, das entsprach nicht meinem Verständnis von liebevoller Elternschaft. Also blieb nur, einen anderen Weg zu suchen.
Ich begann zu recherchieren, suchte nach Lösungen für unseren täglichen Wickelkampf – und stolperte über Windelfrei. Windelfrei? Davon hatte ich doch schonmal gehört. Ein Versuch, als der Rabensohn gerade wenige Monate alt war, endete in einer totalen Pinkelkatastrophe – und völliger Ungläubigkeit. Wie um alles in der Welt sollte das denn jemals im Alltag funktionieren?! Ich verwarf die Idee schneller, als die nächste trockene Windel auspacken konnte.
Und jetzt? Jetzt stand mein kleiner Sohn da, mit diesem entschlossenen Funkeln in den Augen – und ließ keinen Zweifel daran, dass er diesen Weg längst gehen wollte.
Also gut, dachte ich. Du willst selbst entscheiden? Dann lass es uns versuchen.
Ich stellte das Töpfchen griffbereit. Beobachtete, lernte – und versuchte, mich nicht allzu sehr einzumischen.
Und das Ende dieser Geschichte?
Es lässt sich ziemlich kurz erzählen: Nach zwei Wochen war der Rabensohn sowohl Tagsüber als auch Nachts trocken, keine meiner anfänglichen Bedenken traf ein und ich war um eine wichtige Erfahrung reicher. Eine Windel hat er seitdem nie wieder getragen.
Liebe 2. Akt: Die Idee, die alles veränderte
Nach den Erfahrungen mit meinem Sohn wollte ich beim zweiten Kind von Anfang an aufs Abhalten setzen. Und tatsächlich – schon am ersten Tag erkannte ich klare Signale. Ich probierte es aus, und es klappte! Immer wieder. Ich war begeistert! Windelfrei funktioniert wirklich! Und es war so viel einfacher, als ich dachte – kein vor Bauchweh weinendes Baby, keine Windeldermatitis, kein überquellender Windeleimer. Stattdessen ein zufriedenes Baby und ein Alltag, der sich plötzlich so viel leichter anfühlte.

Doch so sehr mich der Erfolg motivierte, normale Babykleidung machte alles nur unnötig kompliziert. Jedes Mal, wenn ich die Rabentochter abhalten wollte, hatte ich mit unpraktischen Bodys, viel zu vielen Stoffschichten und fummeligen Knöpfen zu kämpfen. Das ewige An- und Ausziehen war einfach nur nervig – und endete oft mit einem verpassten Pipi. Toll.
Ich biss die Zähne zusammen, denn der Gedanke, diesen süßen kleinen Babypops wieder in Windeln zu packen, fühlte sich einfach nicht richtig an. Aber mit jedem Tag wuchs mein Frust. Gab es nicht irgendwo Kleidung, die dieses Problem löst? Etwas, das Abhalten schnell und unkompliziert macht, ohne das Baby halb auszuziehen?
Ich suchte überall – doch die Ergebnisse waren ernüchternd. Kaidangkus schienen mir zu kalt (und ganz ohne Backup traute ich mich nicht) und die wenigen Minimalwindeln sahen auch nicht gerade vertrauenerweckend aus. Es gab einfach keine geeignete Windelfreikleidung.
Also wurde ich selbst kreativ.
Ich schnitt Löcher in Hosen, bastelte Bauchgurte an Windeln & experimentierte mit Schnitten.









Doch der Durchbruch kam mit einer simplen, aber genialen Idee:
Warum nicht eine Windeleinlage an ein Hemdchen knöpfen?
„Abraxas“ war geboren – unser erster Abhaltebody.

Endlich war mein Kind durchgehend und mit wenigen Schichten angezogen und konnte trotzdem mit einem einzigen Handgriff abgehalten werden.
Kein Frieren mehr, kein lästiges Gefummel – und vor allem kein Zögern!
Diese Entdeckung veränderte alles. Ich nähte weitere Versionen, verfeinerte den Schnitt und war überwältigt, wie viel leichter unser Windelfrei-Alltag damit wurde.
Immer wieder fragte ich mich: Warum gibt es sowas nicht längst zu kaufen?
Es war nur ein leiser Gedanke, ein erstes Kribbeln – aber es ließ mich nicht mehr los.
Doch bis RabenART wirklich Gestalt annahm vergingen nochmal sechs Jahre.
3.Akt: Jetzt oder nie!
Ich hatte längst beschlossen, meine Schnitte mit anderen Eltern zu teilen. Meine Kinder waren aus dem Gröbsten raus, ich hatte mein Wissen über Schnittkonstruktion vertieft – es war Zeit, dass RabenART endlich ausfliegt. Dann wurde ich ungeplant schwanger. Perfektes Timing? Vielleicht. Denn die Aussicht, meine Schnitte noch einmal selbst zu testen, gab mir neuen Aufschwung. Für mich war klar: Auch mein drittes Kind wird ein Abhaltebaby!
Die Schwangerschaft nutzte ich, um „Abraxas“ von einem upgecycelten Einzelstück in einen echten Mehrgrößenschnitt zu verwandeln. Knapp zur Geburt des Kükens was das eBook fertig. Diese windelfreie Leichtigkeit durfte nicht nur uns gehören – sie musste raus in die Welt! Also fasste ich den Entschluss: „Jetzt oder nie.“
Und so stand ich mit meinem zwei Wochen alten Küken bei der Gemeinde – und meldete an einem Tag zwei Babys an: mein Kind und mein Gewerbe. Aufregend. Überwältigend. Und absolut richtig.

Und so stand ich mit meinem zwei Wochen alten Küken bei der Gemeinde – und meldete an einem Tag zwei Babys an: mein Kind und mein Gewerbe. Aufregend. Überwältigend. Und absolut richtig.

Natürlich gab es Zweifel. Das Gradieren war ein Albtraum – aus einem einzelnen Schnitt mehrere Größen zu entwickeln, gelang mir irgendwie nicht so richtig perfekt. Dazu die Frage: Schaffe ich das? Alleinerziehend mit drei Kindern, Alltagschaos und einem frisch gegründeten Business? Doch eins wusste ich sicher: Ich will auch anderen Familien windelfreie Leichtigkeit schenken!
Ich testete, verbesserte, optimierte. Grub alte Ideen aus, entwarf neue. Schnell nach „Abraxas“ folgte die Cowboyhose „Raven“, dann der erste Prototyp des Einzweiteilers „Hi-o“. Ich hatte unzählige Ideen – aber (Überraschung…) der Alltag mit Baby spielte da nicht mit.
Doch während mein Küken wuchs, wuchs auch etwas anderes – ein Netzwerk aus wundervollen Frauen. Mit dem Probenähen für „Abraxas“ wollte ich Tests, Rückmeldungen, Verbesserungen – doch ich bekam so viel mehr. Freundschaften entstanden, Verbindungen, die mich bis heute begleiten.

Eine ist besonders wertvoll: Natascha. Damals testete sie „Abraxas“ (und alle folgenden Schnitte) – heute näht sie die RabenART-Kleidung für euch.
Ohne sie wäre RabenART nicht das, was es heute ist.
Mit meiner Gewerbeanmeldung öffnete sich eine neue Welt. Ich lernte Frauen kennen, die – genau wie ich – ihren eigenen Weg gingen. Theoretisch sind wir Konkurrentinnen. Doch es hat sich nie so angefühlt. Von Anfang an war da ein Miteinander, ein gegenseitiges Unterstützen, ein echtes Interesse. Wir teilen Wissen, inspirieren uns, stärken uns. Kein Gegeneinander – sondern ein werschätzendes Miteinander.
Heute gibt es eine wundervolle Windelfrei-Bubble – eine vernetzte, unterstützende Gemeinschaft aus Windefrei-Beraterinnen, Designerinnen und Eltern, die eine Version teilen.
RabenART ist ein Teil davon – und ich bin unendlich dankbar, diesen Weg nicht alleine zu gehen.
Und wie geht’s weiter?
Ich träume davon, dass alle meine Schnitte irgendwann als eBooks erhältlich sind, damit noch mehr Eltern die Leichtigkeit von Windelfrei genießen können. Denn genau das wünsche ich mir: eine Welt, in der Babys und Eltern sich frei entfalten können, ohne Stress, ohne unnötigen Druck. Eine Welt, in der Babys in Liebe, Vertrauen und Geborgenheit aufwachsen – weil wir ihnen zuhören und ihre Bedürfnisse ernst nehmen. Denn aus einer leichten Kindheit erwachsen glückliche Erwachsene. Und genau die braucht unsere Welt. Erwachsene, die achtsam mit sich selbst, mit anderen und mit unserem Planeten umgehen.
Lasst uns zusammen die Welt ein bisschen leichter machen! Bist du dabei?
Du möchtest mehr Einblicke, Inspiration und Austausch rund um Windelfrei und praktische Babykleidung?
Dann folge mit gerne auf Instagram – dort teile ich regelmäßig Einblicke hinter die Kulissen, neue Schnittideen, Tipps und Alltagsschnipsel rund um RabenART.
Wenn du selbst nähst (oder damit anfangen möchtest), bist du außerdem herzliche eingeladen in meine Facebook-Gruppe „Nähen mit RabenART“. Dort findest du Inspiration, Unterstützung und eine kreative Community, die genauso gerne tüftelt wie du.
Ich freue mich auf dich!
Maria
Vielen Dank für Deine Arbeit! Der Abraxas war die Basis Kleidung meiner beiden windelfrei Kinder und der Austausch in der Facebook Gruppe hat mir diese wunderbare windelfrei bubble eröffnet ❤️ außerdem habe ich durch Dich das wunderbare Hobby Nähen für mich entdeckt 🙂
Liljana von RabenART
Yeah! Wie schön, dass ich dir dieses wundervolle Hobby schmackhaft machen durfte! Da muss ich mich dann wohl zeitnah an die Nach-Windelfrei-Mode ranmachen 😉 Schön, dass du dabei bist <3
Wiebke Gaude
Was für ein Schluss.
An einem Tag zwei Anmeldung. Dein Baby und dein Gewerbe.
So cool, dass du deine Schnittmuster für Windelfreikleidung mit anderen Eltern teilen möchtest.
Bin gespannt wie es weiter geht.
Freue mich, dass wir uns bereits zweimal persönlich treffen konnten. Bei Britta und letztes Jahr im Sommer bei dir.
Liebe Grüße aus der Region Hannover
Wiebke – Windelfrei-Coach
http://www.einfach-abhalten.de
Liljana von RabenART
Ja… das war schon ein gewagter Einstieg ins Online-Business. Aber es hat sich so gelohnt! Vor allem, wegen der vielen Menschen, die ich kennenlernen durfte – einschließlich dir! Vielleicht kriegen wir es ja hin, nochmal so ein super Video zusammen zu drehen? Würde mich auf jeden Fall freuen, die mal wieder zu sehen 😉